- 26. Juni
- 2 Min. Lesezeit
Arztsoftware & KI-Dokumentation: Was dein PVS leistet – und was KI ergänzt
Bei der Suche nach Arztsoftware, in Österreich oft als „Arztsoftware Österreich" oder Praxissoftware, stoßen Praxen 2026 zunehmend auf KI-Dokumentation. Beides klingt ähnlich, löst aber unterschiedliche Probleme. Dieser Beitrag erklärt den Unterschied, zeigt, wie ein Praxisverwaltungssystem (PVS) und eine KI-Doku zusammenspielen, und worauf du bei der Auswahl achtest.
Arztsoftware (PVS) ist nicht KI-Dokumentation
Ein Praxisverwaltungssystem (PVS) ist das Rückgrat der Praxis und umfasst Termine, Stammdaten, Abrechnung, Karteikarte, Rezepte, Schnittstellen zu den Kassen und in Österreich die Anbindung an ELGA und e-card. Etablierte Systeme decken die Verwaltung umfassend ab.
Eine KI-Dokumentation löst ein anderes Problem, nämlich die inhaltliche Erstellung der Dokumentation aus dem Gespräch, also Anamnese, Befund, Arztbrief und Verlauf. Sie ersetzt nicht die Verwaltung, sondern nimmt dir das Tippen und Strukturieren ab.
Kurz gesagt verwaltet das PVS, während die KI-Doku schreibt.
Genau deshalb tritt Curala nicht als Ersatz für das PVS an, sondern als Ebene für die KI-Dokumentation, die dein bestehendes System ergänzt.
Wie beides zusammenspielt
Der ideale Workflow sieht so aus.
Gespräch. Du führst die Konsultation wie gewohnt, und die KI-Doku hört im Hintergrund mit.
Entwurf. In Sekunden entsteht ein strukturierter Entwurf aus Befund, Arztbrief und Verlauf.
Prüfen und Freigeben. Du korrigierst und gibst frei, die ärztliche Verantwortung bleibt bei dir.
Übernahme ins PVS. Der fertige Text wandert per Export als Word oder PDF oder per Kopieren in die Karteikarte deines Systems.
So vermeidest du Doppelerfassung, ohne dein PVS zu wechseln. Wie der zugrundeliegende Ambient Scribe technisch und rechtlich funktioniert, erklärt der Beitrag KI-Arztbrief und Ambient Scribe.
Auswahlkriterien für PVS und KI-Doku getrennt denken
Beim PVS zählen Funktionsumfang wie Abrechnung und die Anbindung an ELGA und e-card in Österreich, dazu Support, Schnittstellen und Kosten.
Bei der KI-Doku zählen andere Dinge.
Datenschutz und Serverstandort. EU-Hosting, bei Curala in Innsbruck, kein KI-Training mit deinen Daten, das Audio wird nicht gespeichert und ein AV-Vertrag besteht.
Qualität des Entwurfs. Medizinisch präzise und ohne Buchstabieren oder Diktieren von Satzzeichen.
Übernahme ins PVS. Ein sauberer Weg für Export und Übernahme.
Schritt zum Prüfen und Freigeben. Schnell und nachvollziehbar.
Die ärztliche Dokumentation muss in jedem Fall der Sorgfaltspflicht genügen, in Deutschland nach § 630f BGB und in Österreich nach dem Ärztegesetz.
Was bringt das konkret?
Der größte Hebel ist Zeit. Praxen berichten, dass das Schreiben von Befunden und Briefen täglich erheblich zurückgeht und diese Zeit wieder den Patient:innen und dem Team zugutekommt. Den Arztbrief selbst mit Aufbau, Beispiel und Formulierungen behandelt der Hauptbeitrag Arztbrief schreiben.
Häufige Fragen (FAQ)
Brauche ich eine neue Arztsoftware, um KI-Dokumentation zu nutzen?
Nein. Eine gute KI-Doku ergänzt dein bestehendes PVS, und du übernimmst den fertigen Text per Export oder Kopieren.
Welche Arztsoftware ist in Österreich gängig?
Es gibt mehrere etablierte Systeme für Verwaltung, Abrechnung und die Anbindung an ELGA und e-card. Curala ist kein PVS, sondern die KI-Dokumentation, die sich daneben einsetzen lässt.
Ist die KI-Doku datenschutzkonform?
Bei Curala liegt der Serverstandort in der EU (Innsbruck), es gibt kein Training mit deinen Daten, das Audio wird nicht gespeichert und alles ist DSGVO-konform mit AV-Vertrag.
Was kostet das?
Curala lässt sich kostenlos testen, ohne Kreditkarte.
Dein PVS bleibt, die Doku wird schneller
Curala ergänzt deine Arztsoftware um KI-Dokumentation und erstellt Befund und Arztbrief automatisch aus dem Gespräch.
Kostenlos testen, mit Servern in der EU.



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